Auf zur Matura...! ;-)

Auf zur Matura...! ;-)

Freitag, 27. Mai 2016

ACHTUNG Änderung bzw. Ergänzung wichtige Begrifflichkeiten!!

Folgende Veränderungen gibt es:

Themenbereich 7 - Europäische Produktionsgebiete im Wandel:

  • Shareholder & Stakeholder bzw. Industrie in der EU können gestrichen werden
  • Ergänzung: Wirtschaftsfaktor Tourismus: Reisemotive/Urlaubsmotive, Sparten des Tourismus (Kompass S.242-251 --> Überblick)

Themenbereich 20 - Politische Gestaltung von Räumen:
  • Streichen: STEP 2025 in Wien
  • Ergänzen: Raumordnung, Raumplanung, Räumliches Entwicklungskonzept

Freitag, 13. Mai 2016

TERMINÄNDERUNG Maturavorbereitung!!!!

ACHTUNG!

Am 19.5. ändert sich der Zeitpunkt der Maturavorbereitung!!!

NEU: Donnerstag, 19.5. 3./4.STUNDE (nicht 1./2.Stunde)

PUP Vorbereitung verschoben von 4.Stunde auf 2.Stunde!!! (Ist bereits mit Prof. Kastanek vereinbart)

lg vr

Mittwoch, 27. April 2016

GWK Maturavorbereitung und Themenbereiche inkl. Begriffelexikon

Liebe Maturantinnen und Maturanten der 8B!

Im Folgenden findet ihr die GWK Vorbereitungstermine für die mündliche Matura und die Themenbereiche. Bei den Themenbereichen angeführt sind die Begrifflichkeiten, die ihr im Rahmen von diversen Aufgabenstellungen im reproduktiven Bereich (1. Aufgabenstellung einer Frage) erklären und definieren können solltet.
Achtung: WISKU SchülerInnen haben 24 Themenbereiche, alle anderen 21 Themenbereiche!

Zu den Vorbereitungsterminen:
Alle GWK LehrerInnen der 8.Klassen haben sich die Termine aufgeteilt, da wir auch die gleichen Themenbereiche und Aufgabenstellungen haben. Insgesamt stehen acht Stunden zur Vorbereitung zur Verfügung. Diese haben wir jeweils in Doppelstunden-Blöcke aufgeteilt. Da es unmöglich ist, in einer Doppelstunde die gesamten Inhalte einer Schulstufe noch einmal durchzubesprechen, empfehlen wir euch, euch immer gut vorzubereiten, damit wir dann in den vorgesehenen Stunden eure speziellen Fragen bzw. Themen, wo ihr euch noch nicht so sicher seid, durchgehen können. Bereitet euch also immer gut vor, denn wir sind nicht dazu da euch zu sagen, was ihr jetzt genau lernen sollt.

Termine:

  • DO 19.5., 1./2.Std. - Richter - allgemeine Einführung und Methodentraining
  • FR 3.6., 4./5.Std. - Anzengruber - 5./6.Klasse Themenbereiche
  • MO 6.6., 2./3.Std. - Szumovsky-Kircanski - 7.Klasse Themenbereiche
  • DO 9.6., 1./2.Std. - Richter - 8.Klasse Themenbereiche

Themenbereiche und Schlüsselbegriffe:


1.      Gliederungsprinzipien der Erde nach unterschiedlichen Sichtweisen (weltweite wirtschaftliche, soziale, ökologische Disparitäten)
BIP, HDI, Entwicklung (Unterschiede), Gini-Koeffizient, Elemente einer Karte, Kartentypen & Darstellungsarten, Modell der globalen Fragmentierung

2.      Klimawandel (Querschnittsbereich)
Treibhauseffekt (natürlich & anthropogen), Klimafaktoren, Wetter-Witterung-Klima, Treibhausgase, Co2-Emissionshandel, Kyoto-Protokoll, Gründe für globale Uneinigkeit, betroffene Regionen global & Österreich, Maßnahmen Klimaschutz

3.      Bevölkerung und Gesellschaft – globale Entwicklungen
Grundbegriffe der Demographie (Geburten, Fertilität, Sterbefälle, Lebenserwartung, Migration), Demographischer Übergang, (unterschiedliche) Entwicklung der Weltbevölkerung Bevölkerungspyramide, unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen & Herausforderungen (Probleme), Überalterung, Bevölkerungspolitik

4.      Nutzungskonflikte – knappe Ressourcen
Fossile & erneuerbare (alternative) Energieträger (Beispiele, Vorkommen, Vor- & Nachteile), Ressourcen & Reserven, wirtschaftliche Bedeutung & aktuelle Entwicklungen rund um einzelne wichtige Rohstoffe (z.B. Erdöl & Erdgas); Wasser (Mangel, Vorkommen, Verbrauch, Konflikte), Nachhaltigkeit

5.      (Natur)Katastrophen
Arten, Ursachen (endogen/tektonisch, gravitatorisch, Wetterkatastrophen, kombinierte Phänomene), globale Vorkommen & Verbreitung, Plattentektonik (Subduktion, konvergent, divergent), Tsunami, Präventions- & Schutzmaßnahmen

6.      Europa: Konzeptionen, Grenzziehungen, Vielfalt
Definitionsmöglichkeiten der Grenzziehung Europas, Grundbegriffe EU (Kenntnisse Institutionen, Grundfreiheiten, Binnenmarkt, grob wichtigste historische Schritte z.B. Erweiterung, Österreich), Schengen Abkommen/Raum

7.      Europäische Produktionsgebiete im Wandel
Wirtschaftssektoren (und deren Wandel der letzten 100 Jahre in Österreich und Europa), Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), konventionelle & BIO-Landwirtschaft, Binnenmarkt & Freiheiten, Standortfaktoren, Wirtschaftsfaktor Tourismus: Reisemotive/Urlaubsmotive, Sparten des Tourismus (Kompass S.242-251 --> Überblick), Zielgebiete, Wechselwirkungen

8.      Bevölkerung und Gesellschaft – Entwicklungen in Europa
Demographischer Übergang, Altersstruktur & Fertilität, Überalterung & ihre Folgen, Migration (Binnenmigration, Schengenraum, Integration) vs. Asyl, Probleme, Prognosen & Zukunftsperspektiven

9.      Wirtschaftspolitik in der EU (inklusive Regionalpolitik) (ähnlich wie 7)
Wirtschaftssektoren, Gemeinsame Agrarpolitik (GAP, Entwicklung, Probleme, internationale Verflechtungen und Bedeutung von Subventionen), Binnenmarkt, Standortfaktoren

10.  Österreich – regionale, kontinentale, globale Bedeutung
Nationale Identität, Bedeutung von Grenzen bzw. Abgrenzungen, geopolitische Entwicklung und Bedeutung Österreichs seit Beginn 20.Jhd. bis heute, Bedeutung der EU für Österreich, Schengener Abkommen

11.  Naturräumliche Chancen und Risiken
Großlandschaften & grundlegende Kennzeichen/Merkmale, Klimaregionen, Naturgefahren in Österreich (auch in Bezug auf den Klimawandel), Potentiale der österreichischen Landschaft für Tourismus (Wechselwirkungen mit der Landschaft)

12.  Bevölkerung und Gesellschaft – Entwicklungen in Österreich
Entwicklung der Österreichischen Gesellschaft im 20./21.Jhd., regionale Unterschiede, aktuelle Trends in puncto Familie (traditionelle Familie, Patchwork-, Regenbogenfamilie), Integration (vier Formen) & Staatsbürgerschaft

13.  Wirtschaftspolitik Österreichs
Keynesianismus, Neoliberalismus, Anti/zyklische Wirtschaftspolitik, drei Aufgaben des Staates (Budgetpolitik), Budget, Konjunkturzyklus (4 Phasen), Maastrichtkriterien, Staatsverschuldung, magisches Vieleck (Zielkonflikte)

14.  Sozialpolitik Österreichs
Arbeitslosigkeit bzw. Vollbeschäftigung, Formen der Arbeitslosigkeit und unterschiedliche Berechnungsmethoden (EU / Ö), Sozialsystem (Versicherung), Pensionen & Pensionssystem, geschlechterspezifische Unterschiede am Arbeitsmarkt (Gender-pay-gap), Einkommensschere, Frauenquote

15.  Wirtschaftsstandort Österreich
Steuern (Umsatz-, Lohn-, Einkommens-, Körperschafts-, Mineralöl-, Kapitalertragssteuer), harte und weiche Standortfaktoren, Standortwahl & Potentiale des Wirtschaftsstandorts Österreichs (z.B. Tourismus)

16.  Basics Betriebswirtschaft und Unternehmen
Nachfrage und Angebot, Wirtschaftskreislauf, Bedürfnispyramide nach Maslow (und Kritik),
Marketing, selbständige & unselbständige Erwerbstätige, Produktlebenszyklus

17.  Globalisierung – Chancen und Gefahren
Dimensionen der Globalisierung, Vor- & Nachteile, WTO und ihre drei Agreements (GATS, GATT, TRIPS, Liberalisierung & Privatisierung à Vor-&Nachteile), UNO, ATTAC, Greenpeace, NATO, IWF und Weltbank, allgemein Freihandelsabkommen & aktuelle Ereignisse

18.  Politische und ökonomische Systeme im Vergleich
Idealtypen von Staaten (Neoliberal, Wohlfahrt, Transformation, schwach, gescheitert, abhängig) und Beispiele, Entwicklungszusammenarbeit, BRICS, USA (Innen- & Außenpolitik), aktuelle geopolitische Veränderungen


19.  Städte: Lebensräume, wirtschaftliche und politische Zentren
Definitionskriterien einer Stadt, Urbanisierung, Global Cities und Megacities, Slums (Definitionsmöglichkeiten), Push- & Pullfaktoren, Beispiele von unterschiedlichen Städten,

20.  Politische Gestaltung von Räumen
Stadterneuerung, Raumordnung, Raumplanung, Gebietskörperschaften in Ö, Ziele der Raumplanung und Interessenskonflikte, Räumliches Entwicklungskonzept, Grundlagen Flächenwidmungsplan & Bebauungsplan, Nachhaltigkeit & Verkehr

21.  Migration – national, kontinental, global (Querschnittsbereich)
Migration (Arten) vs. Flucht (Asyl), Genfer Flüchtlingskonvention & UNHCR, Einwanderung & EU (Binnenmigration & Drittstaatsangehörige), FRONTEX, aktuelle Entwicklungen bzw. Beispiele, Push- & Pullfaktoren


WISKU (21-24):

21.  Migration – kontinental & global (Querschnittsbereich)
Migration (Arten) vs. Flucht (Asyl), Genfer Flüchtlingskonvention & UNHCR, Einwanderung & EU (Binnenmigration & Drittstaatsangehörige), FRONTEX, aktuelle Entwicklungen bzw. Beispiele, Push- & Pullfaktoren

22.  Migration & Integration in Österreich
Entwicklungen in Österreich, aktuelle Probleme Asylsystem, Integration (Formen)
23.  Tourismus regional – global (Querschnittsbereich)
Sextourismus (männlich/weiblich, Vorkommen, Wirtschaftsfaktor, Menschenhandel, Motive), Kinderprostitution, Tourismusstandort Österreich

24.  Geld und Währung – Finanzmärkte
Anlageformen und Risiko, Akteure am Kapitalmarkt (Börse, Banken, Staat), AG (Organisationsstruktur), Fonds, Aktien & Anleihen, Währungen und Wechselkurse, Leitzins, Derivate, Steueroasen


Methoden:
Karten, Elemente der Karte, Karten richtig lesen, Signaturen, Klimadiagramm, verschiedene Diagrammtypen, Tabellen & Statistiken, Karikaturen & Cartoons, Artikel & Texte, Bilder, Modelle (Stadt, demographischer Übergang), Skizzen erstellen, eigenständiges Arbeiten mit dem Atlas (Karten auswählen)


Montag, 18. April 2016

Jahresbeurteilung 8.Klasse

Liebe 8B,

Nach der Durchsicht eurer Reflexionen zu Wien-Berlin ergibt sich nun folgende Jahresbeurteilung (hinter den Noten befindet sich oft noch ein + oder -, aber das sieht man ja im Zeugnis nicht, drum hab ich's weggelassen):

Marina: 1
Ahmed: 3
Conny: 2
Tomi: 4
Berni: 2
Felix: 3
Julian: 4
Basti: 1
Ines: 1
Gaurlal: 1
Sophie: 1
Julia K.: 1
Natascha: 1
Nico: 4
Melanie: 2
Elif: 1
Julia S.: 1
Gabi: 1
Alex: 2
Wiktor: 4

So das war's mit der 8.Klasse! Ich halte euch die Daumen für alle Prüfungen, die noch kommen! Viel Erfolg euch allen!

Fragebogen

Liebe 8B,

Bitte füllt diesen Fragebogen für meinen ehemaligen Schüler Matthias Herret aus, der gerade an seiner Bachelor-Arbeit schreibt. Thema: Mobilitätsverhalten von Jugendlichen, Link:
„smile“-Emoticon

Danke für eure Mitarbeit!


Video Vergleich USA-China

Mittwoch, 13. April 2016

BRICS-Staaten

http://uncut-news.ch/wp-content/uploads/2015/03/brics-staaten.jpg 

https://de.wikipedia.org/wiki/BRICS-Staaten 

Geschichte

Am 23. Dezember 2010 erhielt Südafrika offiziell durch den BRIC-Staat China nach Rücksprache mit den anderen Staaten eine Einladung zu dieser Gruppierung.[2] Am 14. April 2011 nahm Südafrika erstmals als Mitglied am jährlichen Treffen der Staatengruppe teil, die sich fortan BRICS nennt.[3]Die Abkürzung BRIC wurde von Jim O’Neill, Chefvolkswirt der Großbank Goldman Sachs, geprägt, welcher sie in einer Reihe von Veröffentlichungen verwendete, zuerst Ende 2001.[1] Von ihm stammt auch die Idee der Next Eleven als „Nachfolger“ der BRICS-Staaten. Diese fünf Schwellenländer hatten über einen längeren Zeitraum jährliche Zuwachsraten der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10 % (zum Vergleich: EU etwa 2 %) verzeichnet, weshalb einige Prognosen voraussagten, dass sie bis 2050 die G8-Staaten überflügeln könnten.
  • Russland Russland: beträchtliche Vorräte an Öl und vor allem Erdgas, viele Industrieeinrichtungen noch aus Sowjetzeiten, Rüstungslieferant
  • Indien Indien: „Denkfabrik“ (Softwareprodukte u. a. aus Bangalore) und größter Generika-Hersteller der Welt, beginnende Industrialisierung
  • Volksrepublik China Volksrepublik China: „Werkbank“, immer mehr Innovationen, niedrige Löhne und riesiger Binnenkonsum (ca. 800 Millionen potenzielle Käufer)
  • Südafrika Südafrika: „Tor zum afrikanischen Kontinent“, Rohstofflieferant (z. B. Steinkohle, Diamanten, Gold)
  • Brasilien Brasilien: Rohstofflieferant und großes landwirtschaftliches Potenzial für soft (zum Beispiel Orangensaft) und hard (zum Beispiel Eisenerz) commodities (engl. Handelsware / Rohstoffe)Etwa 40 % der Weltbevölkerung, 3 Milliarden Menschen, leben in den BRICS-Staaten. Ihr Anteil am weltweiten Bruttoinlandsproduktbetrug im Jahr 2014 ca. 25 %.[4]
     
Aufgrund der wirtschaftlichen Stagnation in den Industrienationen wandte sich das Augenmerk der Investoren auf die so genannten BRICS-Staaten, so dass vermehrt Finanzprodukte auf diese emittiert wurden, z. B. Fonds und Zertifikate, und zwar nicht zuletzt von Goldman Sachs, den „Erfindern“ der BRICS-Staaten.

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/209411/gipfeltreffen-brics-staaten

Entstehung der BRICS



In seinem Bericht »Building Better Global Economic BRICs« fasste Jim O'Neill, damals Chefvolkswirt der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs, im Jahr 2001 die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China unter dem Akronym BRIC (zunächst ohne S) zusammen. Innerhalb seines Berichts prognostizierte er, dass diese vier Länder bis zum Jahr 2050 gemeinsam die G7-Staaten in ihrer Wirtschaftskraft überholen würden. 

Es dauerte aber noch einige Jahre, bis sich die Staaten selbst als Gruppe etablierten. 2006 kam es während der UN-Vollversammlung zu einem ersten Treffen ihrer Außenminister. In der darauffolgenden Zeit folgten Treffen der Finanzminister sowie weiterer Minister. Das erste Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der BRIC-Staaten fand im Jahr 2009 im russischen Jekaterinburg statt. Seitdem treffen sie sich einmal im Jahr. Im Jahr 2010 trat Südafrika als fünftes Mitglied der Gruppe bei und aus den BRIC- wurden die BRICS-Staaten. 

Die BRICS-Staaten repräsentieren etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung. Dank überdurchschnittlich hoher Wachstumsraten im Vergleich zur EU und zu den USA ist ihr Anteil an der Weltwirtschaftsleistung in der Vergangenheit kontinuierlich gewachsen. Lag er im Jahr 2004 noch bei etwa 16 Prozent, so ist er inzwischen auf mehr als 25 Prozent gestiegen. 

Im Umfeld der jährlichen Gipfel werden auf Foren und Treffen verschiedene Themen unter den Mitgliedsstaaten verhandelt. Im jährlichen Turnus wechselt zwischen den Staaten der Vorsitz und damit auch das Recht das Programm für die Treffen festzulegen. Gegenwärtig hat Russland den Vorsitz inne. Standen bei den ersten Gipfeltreffen überwiegend wirtschafts- und finanzpolitische Fragen im Vordergrund, so sind in den letzten Jahren auch verstärkt weltpolitische Themen verhandelt worden. 

Ziel der BRICS-Staaten



Ein zentrales Anliegen der BRICS-Staaten ist die Reform der internationalen Währungs- und Finanzordnung. Sie fordern dabei »mehr Mitsprache und eine größere Repräsentation der Schwellen- und Entwicklungsländer innerhalb der internationalen Finanzinstitutionen«. Dabei soll die Dominanz der USA und der europäischen Staaten in den internationalen Finanzinstitutionen Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) eingeschränkt werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer beklagen, dass das bestehende Weltfinanzsystem nicht mehr die veränderten Kräfteverhältnisse widerspiegele und sie selbst zu wenig Mitspracherecht besäßen. 2010 wurde zwar eine Reform von Weltbank und IWF beschlossen. Dieser Plan wurde aber bis heute noch nicht umgesetzt. 

Auf dem Gipfel 2014 im brasilianischen Fortaleza haben die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten beschlossen eine »Entwicklungsbank« (New Development Bank, NDB) und einen »Reservefonds«(Contingency Reserve Arrangement, CRA) zu gründen. Als Grundkapital für die NDB zahlt jedes Mitglied zehn Milliarden US-Dollar ein. Die neue Bank hat ihren Sitz in Schanghai und ihr Präsident wird im Rotationsverfahren gewählt. Der CRA wird mit 100 Milliarden US-Dollar ausgestattet; davon steuert China 41 Milliarden bei, Südafrika fünf Milliarden. Die drei übrigen Länder überweisen jeweils 18 Milliarden. Die NDB soll Kredite für Infrastrukturprojekte und Projekte der nachhaltigen Entwicklung in den BRICS-Staaten sowie in anderen Schwellen- und Entwicklungsländern vergeben. Mit dem CRA wollen sich die fünf Mitgliedsstaaten vor Risiken in der globalen Wirtschaft schützen. 


Zahlen aus den BRICS-Staaten im Vergleich mit Deutschland und den USA (2013) 

Fläche (km²)Bevölkerung in MillionenBIP (Mrd. US-$)BIP pro Kopf (US-$)Import (Mrd. US-$)Export (Mrd. US-$)
Brasilien8358140200,4224611173239,6242,2
Russland16376870143,5209714591314,9527,3
Indien29731901252,118771509466,0336,6
China93882111357,4946969591950,02209,0
Südafrika121309053,0351*6621*103,595,2
Deutschland34854080,63636449991194,51458,6
USA9147420316,11676853001*2328,31578,0
*Schätzung des IWF 


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/bric-staaten-in-der-krise-gefahr-fuer-die-welt-13747296.html


Mittwoch, 6. April 2016

Der Nahe Osten und seine Konflikte


http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4898256/Der-Kalte-Krieg-am-Golf-wird-heiss


http://ais.badische-zeitung.de/piece/06/ce/60/9e/114188446.gif


Freitag, 25. März 2016

Gesamtbeurteilung Blog-Einträge & Notenzwischenstand

Liebe 8B,

Endlich habe ich es geschafft all eure Beiträge zu lesen und zu kommentieren. Unten findet ihr daher eine Übersicht über die Beurteilung eurer Beiträge und danach ein momentaner Zwischenstand eurer GWK-Beurteilung für dieses Schuljahr.

Ganz allgemein möchte ich noch sagen, dass ich wirklich sehr positiv von euren vielen verschiedenen Beiträgen überrascht war. Eure Bearbeitungen waren sehr vielseitig und reflektiert und vor allem oft sprachlich auf einem sehr hohen Niveau. Außerdem habe ich mich sehr gefreut, dass auch einige von euch, die im Unterricht eher "stiller" sind, die Chance wahrgenommen haben und sich ausführlich und in die Tiefe gehend mit verschiedenen Themen auseinander zu setzen. So war es für mich möglich, von vielen von euch noch einmal neue Seiten kennen zu lernen, was ich persönlich als eine große Bereicherung empfinde! Ihr seid (fast) alle auf einem sehr guten Weg, die Schule mit gutem Gewissen und "reif" hinter euch lassen zu können! ;-)

Marina: 1 (Blog) / 1 (Notenzwischenstand)
Ahmed: 1 / 3-4
Conny: 2 / 2
Tomi: 4- / 3-4
Berni: 2 / 1-2
Felix: 5 (kein Eintrag) / 3-4
Julian: 4 / 4
Basti: 1 / 1
Ines: 1 / 1-
Gaurlal: 1 / 1
Sophie: 1 / 1
Julia K.: 1 / 1-
Natascha: 1 / 1
Nico: 4 / 4
Melanie: 1- / 2-3
Elif: 1 / 1
Julia S.: 1 / 1
Gabi: 1 / 1
Alex: 1- / 3
Wiktor: 5 (nur ein Beitrag) / 4

Bei Fragen zur Beurteilung bitte an mich wenden!
Genießt noch eure Osterferien! Ich freue mich schon sehr auf unseren Berlin Aufenthalt!

lg vr

 Platte vs.

 Kultur


Videos zu Anlageformen und Börse



Viele weitere Infos auf: http://www.borse4me.at/ und http://www.wienerborse.at/beginner/basics/

Donnerstag, 10. März 2016

Städte: Angsträume Bernhard

Angsträume

Persönliche Angsträume:

Zum einen würde ich hier mein Zimmer zuhause anführen. Und zwar als Ort, zu dem ich mich bei einem Gefühl von Angst zurückziehe. Diese Ängste sind aber nicht physischer Natur sondern sind oftmals eher allgemein Sorgen um die Zukunft. Ein zweiter Ort, an dem ich Angst erfuhr, war aber auch gleichzeitig quasi der Auslöser dafür. Das Fahrschulauto. Und auch mein Bett war eine Zeit lang ein Angstraum für mich

Erfahrungen:

Mein Zimmer ist deshalb quasi ein Angstraum, weil ich hier meistens für mich allein bin und auch negative Gedanken zulasse, die ich im täglichen Leben verdränge.
Einige Male durfte ich leider eine meiner Fahrstunden mit einem bei mir unbeliebten Fahrlehrer machen, der bei mir Unbehagen und auch Angst auslöste. Denn dadurch, dass er mich während meiner Lernfahrten auf eine sehr ungute Art kritisierte konnnte ich mich immer weniger aufs Fahren konzentrieren und machte dann mehr Fehler. Das führte dazu, dass ich schon bald Fahrstunden und generell Autofahren hasste, was sich aber sehr bald wieder änderte.
Mein eigenes Bett war deshalb ein Angstraum für mich, weil ich im späten Kindergartenalter, fast täglich, für mich sehr schreckliche, Alpträume hatte. Das ging so weit, dass ich versuchte nicht zu schlafen, um diese zu vermeiden. Irgendwann hörten diese jedoch von alleine auf.

Woher kommt die Angst?:

Allgemein würde ich sagen, dass Angsträume immer mit schlechtern Erfahrungen zu tun haben. Und weiterführend bei mir glaube ich, dass es alles Orte sind, an denen ich auf eine gewisse Art verletzbar bin. Im Zimmer etwa, dem Ort an dem ich mich zum Denken zurückziehe, wo ich mich gedanklich öffne. Oder auch das Bett, wo ich nachts de facto schutzlos meinen Alpträumen ausgeliefert war. Das Fahrschulauto trifft deshalb auch in diese Kategorie, da das Fahren bereits meine gesamten Ressourcen an sich band, konnte ich dem Fahrlehrer wenig entgegensetzen, sodass ich mich wütend und auch in die Ecke gedrängt fühlte.

Schule:

Die Schule stellt für mich keinen Angstraum dar, denn meine negativen Gefühle der Schule gegenüber sind nicht ängstlicher Natur. Aber für viele ist sie vielleicht ein Angstraum, denn wenn man mit seiner Klasse nicht gut zurechtkommt, hat man es sehr schwer in seiner Schulzeit haben

Angst in öffentlichen Räumen:

Ich habe jetzt persönlich nicht Angst vor öffentlichen Räumen, habe aber Verständnis für die, die sie haben. Schon oft ist es bei großen Menschenansammlungen zu Massenpaniken mit Verletzten und Toten gekommen. ( z.b Loveparade) Natürlich würde ich solchen Menschen versuchen die Angst zu nehmen, denn sie erschwert den Alltag immens, räume dieser Angst aber zumindest eine kleine Berechtigung ein.

Überwindung:

Ich finde die Überwindung dieser Ängste sollte einen praktischen Nutzen haben und auch vom Angst Empfindenden gewollt sein. Es könnte aber auch sein, dass mit dem Überwinden einer Angst auch ein größeres Selbstwertgefühl einhergeht, in diesem Fall ist es schon auch empfehlenswert. Aber jetzt zum Beispiel meine Schwester versuchen lassen ihre Schlangenangst zu bekämpfen, wäre nur unnötige Stress für sie. Sie hat wenig mit Schlangen zu tun und sieht vielleicht einmal jährlich eine, das liegt aber nicht an ihrer Angst.

1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


2. Persönlicher Kommentar

Ich habe dieses Thema gewählt, weil es mir von allen restlichen Themen am meisten zugesagt hat. Schwierig war für mich aber, wirklich persönliche Angsträume zu finden, erst als ich den Begriff Angst erweitert habe, fiel mjr mehr dazu ein. Ich glaube, dass dieser Auftrag ganz ok erfüllt worden ist, obwohl ich nicht ganz warm damit geworden bin.

Persönliche Angsträume

Es gibt in Wien keine Orte, an denen ich mich besonders unwohl fühle. Angst ist für mich immer an Situationen gebunden, nicht an Orte. Zum Beispiel fühle ich immer sehr unwohl, wenn ich spät in der Nacht heimwärts gehe und hinter mir schneller werdende Schritte höre (auch wenn sie nur von einer Dame stammen, die ihre Nightline nicht verpassen möchte). In diesem Moment spielen sich in meinem Kopf Szenarien ab, die ich aus Filmen kenne, oder von denen in den Nachrichten berichtet wird. Aber passiert ist mir noch nie etwas, deswegen hält sich meine Angst auch in Grenzen.
Es gibt in Wien keine Orte die ich immer, oder auch nur zu bestimmten Zeiten meide. Ich habe weder in engen Wohnstraßen eines Außenbezirkes, noch in einem innerstädtischen Park Angst um meine Sicherheit. Ich habe noch nie meine Eltern nachts darum gebeten mich abzuholen, weil ich mich nicht getraut habe allein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren. Als Wiener muss man vor all diesen Dingen meiner Meinung nach auch keine Angst haben. Wir leben in einer der sichersten Städte der Welt und dieses Privilegs sollten wir uns bewusst sein.

Nicht überall haben Menschen die Möglichkeit sich frei in ihrer Stadt zu bewegen. In Sao Paulo, der Heimatstadt meiner Mutter, beispielsweise gibt es Viertel, die man nur mit abgesperrter Autotür durchfährt. Als Österreicher scheint das unvorstellbar! Letzten Sommer wurde während meines Besuches wenige Meter vom Haus meiner Tante eine Frau angegriffen. Die Angreifer kamen mit dem Auto, schlugen die Frau zu Boden und fuhren dann schnell weiter. Die Frau würde glücklicherweise nicht schwer verletzt. Im selben Sommer wurde meinem Cousin sein Handy geraubt. Raubüberfälle sind in Sao Paulo schon fast alltäglich, jeden trifft es irgendwann einmal und auch Schlimmeres passiert nicht selten.

Durch meine Familie in Brasilien habe ich einen persönlichen Bezug zu Orten, in denen Kriminalität auf den Straßen ein großes Problem ist. Ich denke damit lässt sich auch meine überaus entspannte Einstellung gegenüber Wien erklären. Der Mensch neigt dazu Vergleiche zu ziehen und verglichen mit Sao Paulo braucht man sich in Wien wirklich keine Sorgen zu machen. Ein gewisses Risiko Opfer einer Gewalttat zu werden, besteht immer, aber nur weil an einem gewissen Ort schon einmal ein Verbrechen verübt wurde, wird er für mich nicht gleich zum Angstraum.
Von meinen Urlauben in Sao Paulo weiß ich auch, wie einschränkend es sein kann, sich in der eigenen Stadt nicht frei bewegen zu können. Kein Teenager fährt dort abends allein mit der U-Bahn zu einer Party. Für alles hängen sie von ihren Eltern oder einem anderen Erwachsenen mit Führerschein ab. Diese Vorstellung finde ich schrecklich und ich freue mich, das die Situation in Wien anders ist. Ich lasse mir meine Bewegungsfreiheit nicht nehmen, auch denn das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit an einem Mord zu sterben um ein tausendstel Prozent höher ist, als für jemanden der vorsichtiger ist.


Die Schule ist für mich kein Angstraum. Objektiv betrachtet ist die ein moderner, heller Glasbau mit lichtdurchfluteten hellen Gängen. Ich kann daran nichts Bedrohliches erkennen. Subjektiv gesehen ist es der Ort an dem ich meine Freunde sehe, auf liebgewonnene Lehrer treffe und viele interessante Dinge lernen kann.
Mir ist in der Schule nie etwas traumatisches widerfahren, was eine Angst hätte auslösen können. Nach einiger Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass ich so weit ich weiß auch niemanden kenne, der die Schule als Angstraum sieht. Klar, nicht jeder ist von ihr begeistert, aber zwischen "Ich gehe nicht gerne in die Schule" und "Ich habe Angst vor der Schule" herrscht immer noch ein riesiger Unterschied.
Ich vermute, dass Angst vor der Schule oft Hand in Hand mit Mobbing und Ähnlichem steht. Wer jeden Tag fürchten muss von seinen Mitschülern oder in extremen Fällen sogar von den Lehrern gehänselt oder erniedrigt zu werden, entwickelt über die Monate und Jahre vermutlich eine Abneigung, die so groß wird, dass sie zur Angst wird. Das kann meiner Meinung nach, aber mit jeden Raum passieren. Der Unterschied der Schule ist, dass man gezwungen ist jeden Tag 6 bis 8 Stunden dort zu verbringen. Bei kaum einem anderen Ort existiert dieser Zwang,  


Ich persönlich habe, wie oben bereits erwähnt, keine konkreten Angsträume, aber das bedeutet nicht, dass ich Menschen verurteile, die welche besitzen. Angst ist ein sehr natürliches und gutes Gefühl, denn es warnt uns vor Gefahren. Die Angst in allen Situationen zu ignorieren, wäre leichtsinnig und dumm. Besonders, wenn man selbst beängstigende Erlebnisse hatte, ist es sehr verständlich, wenn ein bestimmter Ort danach für eine Weile mit einem unguten Gefühl behaftet ist.
In manchen Fällen wird es wahrscheinlich auch rational Sinn machen, einen Ort zu meiden. Ich kenne keine detaillierten Studien zu den Kriminalitätsraten in Wien, aber wenn mir jemand erzählt, dass sie in diesem oder jenem Bereich höher ist, glaube ich es ihm gerne. Wenn ein Mensch aus solchen Gründen eine Region meiden will, so ist das sein gutes Recht.
Problematisch wird es erst, wenn die eigene Angst einen einschränkt. Wenn man sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr in U-Bahn Stationen traut, wird es schwierig werden von A nach B zu gelangen. Jeder Mensch sollte sich bewusst überlegen, ob ihm das Risiko in eine gefährliche Situation zu geraten diesen Freiheitsverlust wert ist. Denn wie bereits gesagt: Dieses Risiko ist in Wien nicht sonderlich hoch!

Es gibt aber auch eine andere Form von Angst. Die Phobie. Die Agoraphobie um genau zu sein. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die im schlimmsten Fall zu panischer Angst im öffentlichen Raum führen kann. Diese Menschen sollten auf keinen Fall fälschlicherweise als schwach oder feige bezeichnet werden. Auch gut zureden oder rationales Argumentieren wird vermutlich wenig helfen. Ganz generell sollte man Ängste erst nehmen. Oft sind sie für den Betroffenen selbst eine große Belastung und sollten nicht belächelt werden. Wie man solchen Menschen am besten Hilft, kann ich nicht sagen. Psychische Krankheiten sind dafür ein zu komplexes Thema über das ich viel zu wenig weiß.



 Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


 Persönlicher Kommentar

Ich finde es ist ein sehr interessanten Thema sich mal mit seinen eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen. Angst ist ein überaus subjektives Thema und ich fand es sehr interessant die bereits geposteten Beiträge zu dem Thema zu lesen. Sie sind alle sehr verschieden, aber zeigen alle sehr persönliche Eindrücke der Verfasser. Hiermit ergänze ich nun also Meine Sicht der Dinge.

Ich hatte einiges zu dem Thema zu sagen, finde allerdings, dass meine Gedanken etwas konfus geraten sind. Ich hoffe ihr konntet mir trotzdem alle folgen.